Es saß einmal ein Schweinehirt
in einer kalten Nacht
im Muttental und war frustriert:
Er hatte Schweinewacht. 

Jörgen saß am Feuerloch,
die Wärme tat ihm gut.
Das Feuer war längst aus und doch -
war da Höllenglut. 

"Die Steine glühen von allein!"
das dachte Jörgen sich:
"Die müssen wohl verzaubert sein,
die glühn ja funkelich!" 

Die Hitze wurde übergroß
und hielt sehr lange an.
Und der Jörgen dachte bloß:
"Ich werd ein reicher Mann!"

Überall im Muttental,
so weit sein Auge sah,
lag das schwarze Kapital -
für ihn zum Greifen nah.

Refrain: dada...

Da gab es eine Prinzessin,
die brauchte dringend einen Mann.
Sie sprach zu ihren Freiern:
"Schlört ma Edelsteine ran! 

Der Bursche mit dem schönsten Stein,
der hat bei mir n Stein im Brett!
Der wird mein Ein und Alles sein,
den nehm ich mit ins Bett!"

Davon hörte auch der Schweinehirt
Und brachte seine Steine hin.
Drauf meinte sie: "Sachma, hast dich wohl verirrt?
Ja, ich glaub ich spinn! 

Wertvoll solln die Dinger sein?
Die sind ja ganz versaut!
Ih! Und hässlich sind sie obendrein! -
Ich wird nicht deine Braut!"

Doch Jörgen zeigte ihr Magie,
der Steine Zauberkraft;
und das überzeugte sie,
das war schon sagenhaft!

Denn sie war eine kluge Frau;
Zur Hochzeit gab es Bowle!
Sie wusste nämlich ganz genau:
"Mit Bergbau macht man Kohle!"

Refrain: dada...

Text und Musik: B.Schmidt

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